HomePods mit Temperatur- und Luftfeuchtigkeitmessung

Mit der Veröffentlichung von iOS 16.3 haben alle Besitzer von HomePods mini und HomePods (2.Gen) eine großartige Funktion spendiert bekommen. Die HomePods mini haben seit Ihrer Einführung vor knapp zwei Jahren in ihrem Inneren Sensoren für Temperatur und Luftfeuchtigkeit gehabt, die ganz still und klammheimlich geschlummert haben.

Nun hat Apple sich mit dem Update dafür entschieden, diese tolle Funktion allen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Daher lohnt sich die Aktualisierung der HomePods mini um in der Home.app die Daten in der Wohnung zu sehen. Zudem kann man Siri jederzeit nach der Innentemperatur oder der Luftfeuchtigkeit fragen.

Apple Neuheiten

Am vergangenen Dienstag hat Apple überraschend neue Apple TV 4K Modelle vorgestellt, zudem wie es bereits erwartet wurde neue iPad-Modelle, die iPad Pro Serie kommt nun mit M2-Prozessoren daher. Die zehnte Generation des iPads gibt es nun mit einem neuen Design, einem schmaleren Rand dank des Fingerabdrucksensors im Einschaltknopf und in verschiedenen Farben des Alugehäuses.

Beim AppleTV 4K der dritten Generation hat man bei Apple einen überraschenden Schritt gemacht, der für die meisten Anwender ein großen Kaufanreiz stellen sollte. Die beiden Modelle kommen mit doppelt so viel Speicher wie die Vorgänger, sprich 64GB und 128GB. Zudem sind beide Modelle schlanker und kommen ohne aktive Kühlung, da nun der neue A15 Bionic die Geräte richtig flott macht. Neu ist zudem die Unterstützung des HDR10+ Standards.

Man sollte sich genau überlegen ob man das 20 Euro teurere Spitzenmodell nimmt, da dieses im Gegenteil zum Einstiegsgerät über einen Ethernet-Anschluss und Thread-Unterstützung für Home-Automationsgeräte verfügt. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Apple die neuen AppleTV-Geräte viel günstiger zu den Vorgängern anbietet, nämlich 169 Euro für das 64GB und 189 Euro für das 128GB Modell.

Apple Watch Nike Armband Problem?

Wir haben hier einen dokumentierten Fall von mehreren neuen Apple Watch Armbändern der Serie Nike Sport Band 45mm in Olive Grey / Black die einen reproduzierbaren Produktionsfehler haben. Es handelt sich jeweils immer um das gleiche Armbandstück mit der Schnalle. Dort ist anscheinend in der Produktion der kleine Pin zum Einrasten wohl etwas zu viel abgeschliffen worden. Dadurch rastet dieses Armband nicht in der Apple Watch ein.

Das wäre grundsätzlich kein großes Ding, da Apple bei defekten Produkten schnell und unkompliziert hilft. Das ist aber bei Armbändern leider nicht der Fall, besonders schlimm wird es, wenn man sich eine Apple Watch inklusive des besagten Armbandes bestellt hat. Hier muss laut Apple Support immer auch die gesamte Apple Watch umgetauscht werden. Das ist irgendwie nicht nachhaltig und leuchtet auch nicht ein, da die Armbänder grundsätzlich gleich eingepackt sind, ob mit der Apple Watch im Set oder einzeln zum Kauf…

Da es anscheinend der gleiche Fertigungsfehler ist, fragen wir uns, wie viele von diesen Armbändern bei von Apple dieses Manko aufweisen, im schlimmsten Fall kann die Uhr während des Tragens sich vom Arm lösen und dann entsteht wegen eines wenige Cents teueren Bauteils ein großer Sachschaden…

Anscheinend ist das Armband nicht mehr direkt lieferbar von Apple. Bestellt man heute wird es in etwa Ende des Monats verschickt…

Apples Feuerwerk an Aktualisierungen

Heute hat Apple seine gesamte Armada an Gerätschaften mit neuen Aktualisierungen beglückt. Alle iOS/iPad-Anwender:innen können sich über die neue Version 15.5 erfreuen, die viele Verbesserungen und Fehlerbereinigungen mit sich bringt.

Zudem wurde macOS Monterey auf die Version 12.4 aktualisiert, gefolgt von tvOS 15.5, watchOS 8.6, HomePod 15.5, Apple Display 15.5 und allen AirPod-Modellen. Die AirPods und auch AirTags werden automatisch mit neuer Firmware ausgestattet.

Für Entwickler hat Apple Xcode 13.4 veröffentlicht, damit man für die neuesten Betriebssystemversionen seine Apps und Anwendungen bestmöglich programmieren kann.

Wir empfehlen alle anderen Apple Produkte auf dem neuesten Stand zu bringen, um etwaige Probleme und Sicherheitsrisiken zu minimieren.

MacBook Pro M1 vs. M1 Pro im PassMark Benchmark

Im Passmark belegen die neuen Apple Hauseigenen Prozessoren die ersten viery-.y023ß0 Plätze. Die Single-CPU-Leistung ist enorm und keiner der Intel- oder AMD-Prozessoren kommen an die Leistung heran.

Wir wollten es etwas genauer wissen und haben mit der kostenlosen Benchmark-App PerformanceTest CPU Suite (Gratis im AppStore) ein Standard MacBook Pro M1 (13,3″ 8GB RAM und 256GB SSD) gegen ein Standard MacBook Pro M1 Pro (16″, 16GB RAM und 512GB SSD) antreten lassen.

Nachfolgend sind die Ergebnisse auf der Passmark-Webseite:

MacBook Pro M1 Pro

MacBook Pro M1

Benchmarks des neuen iPhone 13 Pro

UPDATE: Anandtech hat den A15 komplett durchgecheckt und zeigt wie imposant die CPU/GPU-Leistung des Apple-Prozessors ist!

Machen wir es kurz, die Benchmarks des neuen iPhone 13 Pro sind sehr imposant. Hier der Benchmark den wir mit Antutu messen konnten.

Mit knapp 783500 Punkten positioniert sich das iPhone 13 Pro in Sachen Leistung wieder ganz vorne in die Liga der Highend-Smartphones, nur iPads der Pro Serie können diesen Wert noch steigern. Das iPad Pro der 5. Generation hat hier die Krone mit weit über 1210000 Punkten auf. Im Android-Lager sind auch einige High-End-Geräte angesiedelt, hier kann das iPhone 13 Pro locker mit den namhaften Produkten mithalten, egal ob Samsung Galaxy S1 Ultra mit 760000 Punkten oder das One Plus 9 Pro oder das Mi 11 Ultra mit jeweils 790000 Punkten. Alle hier genannten Android-Geräte sind im Preis ähnlich gelagert wie die des iPhones, das Mi 11 Ultra beispielsweise kostet 1200 Euro.

Die Werte im Bereich CPU und GPU sind bei keinem Smartphone so hoch wie beim iPhone 13 Pro, das ist dem A15 Bionic Chip, einem von Apple entwickelten CPU/GPU (ARM-Chip) zu verdanken.

Apple Music wird noch attraktiver mit Lossless und Dolby Atmos

Seit heute hat Apple eine neue Ära in Sachen Musik eingeläutet. Der Katalog von Apple Music wird nun nicht nur in Lossless-Qualität sondern auch in Dolby Atmos zur Verfügung gestellt. Alle Abonnenten haben ab sofort Zugriff auf eine stetig wachsende Anzahl von bereits digital bearbeiteten Aufnahmen für das 3D-Audio, also das räumliche Audio, welches das Hören von Musik auf eine ähnliche Stufe stellt, wie von Mono auf Stereo.

Wer Kopfhörer (egal welcher Marke), AirPods, AirPods Pro, AirPods Max, iPad Pro ab Generation 3 , ein iPhones 7 und neuer, ein MacBook 2018 oder neuer ob der einen M1 iMacs besitzt, darf sich über diesen Hörgenuss freuen. HomePods werden demnächst mit HomePod 15 auch unterstützt.

TIPP: Dolby Atmos ist automatisch eingeschaltet. Lossless nicht. Man sollte also in den Einstellungen von Apple Music das Lossless-Streaming einschalten, damit die optimale Qualität zur Geltung kommt.