Jetzt Windows auf M1-Macs verwenden, so gehts!

Mit der kostenlosen „UTM Virtual Machines for Mac“-App, kann man ohne große Kenntnisse diverse Betriebssysteme auf einem M1-Mac ausführen und verwenden. Das sind wirklich gute Nachrichten, damit steht nämlich nichts mehr im Wege, auch mit den neuen Macs ohne Intel-Prozessoren andere Betriebssysteme zu emulieren.

Bei Gefallen, freuen sich die Entwickler, wenn man die App über den Apple App Store für 10,99 € erwirbt. Das ist ein sehr fairer Preis im Vergleich mit anderen Anwendungen auf dem Markt, wie beispielsweise Parallels oder VMware.

Wer macht das Rennen um die Webbrowser Krone? Ein Benchmark-Wettrennen auf dem M1 Mac.

Wer sich mit Benchmarks auskennt, dem sollte auch die Webbrowser-Benchmarksammlung von Browserbench ein Begriff sein. Wir haben dieses Mal uns die neuesten Webbrowser zur Brust genommen und diese mit den drei Benchmarktests auf einem MacBook Pro mit M1-Prozessor untersucht. Als Betriebssystem ist die aktuelle Version von macOS Big Sur 11.2 installiert.

Das sind unsere Testkandidaten

  • Safari (14.0.3)
  • Safari Technology Preview (119)
  • Microsoft Edge (88.0.705.56)
  • Google Chrome (88.0.4324.146)

Alle oben aufgezählten Webbrowser laufen nativ auf einem Apple Silicon Mac. Firefox und Opera haben wir nicht in den Test mit eingezogen, da diese (noch) nicht für den M1-Prozessor optimiert sind.

Die Testergebnisse

JetStream 2MotionMark 1.1Speedometer 2.0
Safari 14.0.3181.2781557219
Safari TP 119175.4741581216
Microsoft Edge157.615606195
Google Chrome157.256619209

Safari in Big Sur geht als ein eindeutiger Sieger aus dem Test hervor, dabei ist nur die Technology Preview im MotionMark 1.1 Test ganz knapp schneller. Man darf sicherlich sagen, dass Safari besonders imMotionMark mit mehr als 2,5 Mal höheren Werten die Konkurrenz von Google und Microsoft düpiert.

M1 Macs bei Problemen im sicheren Systemstart (Safe mode) booten.

Der sogenannte abgesicherte Modus (Safe Mode) eignet sich hervorragend um Probleme mit installierten Erweiterungen schnell auszuschließen. Folgende Schritte sind notwendig um in den Safe Modus den Mac zu starten.

Sicherer Systemstart (Safe mode) aktivieren

  1. Halten Sie die Einschalttaste so lange gedrückt bis der Mac in den „Startoptionen“ bootet.
  2. Beim Erscheinen des Startoptionen-Symbols warten Sie, bis auch das Symbol der Festplatte links davon erscheint
  3. Klicken Sie ein Mal auf das Festplattensymbol und halten Sie die Hochstelltaste (Shift) gedrückt
  4. Nun Klicken Sie erneut auf das Festplattensymbol.

Der Mac bootet im sicheren Systemstart, im Anmeldefenster sieht man in der oberen, rechten Ecke mit roten Buchstaben „Sicherer Systemstart“ stehen.

Jetzt kann man sich anmelden und eventuelle Störende Systemerweiterungen ausschalten. Hierzu sollte man in die „Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen > Anmeldeobjekte“ aufrufen. Entfernen Sie alle mit dem „Minus“ und starten Sie Ihren Mac neu, fügen Sie die ausgeschalteten Objekte einzeln wieder hinzu um zu sehen, welches davon die Probleme verursacht.

Zudem kann man auch das „Festplattendienstprogramm > Erste Hilfe“ ausführen um die Festplatte auf Probleme zu testen.

M1 Macs: Startoptionen (Wiederherstellung) und Apple Diagnose verwenden.

Die neuen M1 Macs sind jetzt ein paar Wochen auf dem Markt erhältlich. Im Aussehen haben die Macs sich gegenüber Ihren Intel-Vorfahren kaum veränder, aber innerlich und auch bei manchen Details schon.

In diesem Beitrag zeigen wir euch, wie man einen M1-Mac in „Recovery Mode“ (Wiederherstellungsmodus) und in „Apple Diagnostics“ (Diagnosemodus) versetzt.

Startoptionen (Wiederherstellungsmodus)

  1. Schaltet eueren Mac aus. Drückt anschließend die Ein-/Ausschalttaste so lange gedrückt bis die Symbole des Startvolumen und der Startoptionen erscheinen.

2. Nun klickt auf Startoptionen. Damit gelangt man direkt in den neuen Recovery Mode.

Nun kann man beispielsweise das Betriebssystem erneut aufspielen (ohne dass die Benutzer und deren Einstellungen überschrieben werden) oder das Festplattendienstprogramm starten und die Festplattenstruktur des Macs überprüfen.

Diagnosemodus (Apple Diagnostics)

Möchte man in den Diagnosemodus gelangen, dann sollte man zuerst den Schritt 1 wie bei den Startoptionen ausführen. Nachdem die Symbole erscheinen, drückt und hält man die Tastenkombination „Befehl – D“.

Nun startet die Apple Diagnostics. Führt man die Diagnostics aus, wird man wohl zu ersten und bei den meisten Anwendern auch letzten Mal den Lüfter eines M1-Macs (außer beim MacBook Air, das besitzt keinen) hören.

MacBook Pro M1 2020 CPU-Test

Wir haben ein MacBook Pro M1 2020 bestellt und es ist diese Woche bei uns eingetroffen. Wir möchten euch die ersten Eindrücke hier kurz zusammenfassen. Vorweg gesagt, Apple hat nicht zu viel versprochen.

Die ersten Benchmarks sind phänomenal. Bei Cinebench R23 haben wir erst nach 8 Minuten Volllast einen leisen Lüfter vernommen. Der ziemlich gelangweilt sich dann auch wieder zu Ruhe begeben hat. Das Gehäuse des MacBook Pro bleibt auch bei längerer Belastung des M1 absolut kalt. Nicht wie bei den Intelvorgängern, wo sich das Alu gerne mal am unteren Gehäuseboden schön warm wie eine Tasse mit heißem Tee anfühlte.

Insgesamt ist das Gerät schnell, eher mit einem iPad Pro vergleichbar. Alle Programme starten sofort, kein einziges Hüpfen der Icons im Dock. Alles fühlt sich flüssig und schnell an. Nachfolgend ein paar Ergebnisse die sich mit den anderen Tests im Netz bestätigen lassen.

Geekbench 5 (Rosetta 2)

Wir haben einen Geekbench 5 in Rosetta 2 gestartet. Es ist also die Leistung die man für emulierte macOS Apps erwarten kann. Die Werte sind schon enorm.

Single CPU 1306Multi CPU 5869

Sie liegen über den Werten eines nativen x86 MacBook Pro 16″ mit einem i7 Prozessor (9750H 2600 MHz (6 cores))

Single CPU 1102Multi CPU 5726

Geekbench 5 (M1 Nativ)

Beim nativ angepassten M1 Geekbench 5 wird die volle Leistung des M1 gemessen. Diese Leistung ist dann noch ein Mal besser als die bereits sehr guten Werte unter Rosetta 2.

Single CPU 1724Multi CPU 7539

Hier schlägt der M1 alle Intel-CPU die Apple bisher verbaut im Single CPU-Test und beim Multi CPU liegt er bei der Leistung eines iMac Pro oder Mac Pro Desktops. Was für ein so kompaktes und mobiles Gerät schier unmöglich erscheint.

Cinebench R23

Beim Cinebench R23 haben wir das MacBook Pro im Akkubetrieb getestet. Hier zeigt sich, dass Apple keine Drosselung bei Akkunutzung verwendet. Der M1 hat wieder unglaubliche Werte geliefert.

Single CPU 1539 (1. Platz)Multi CPU 7780 (7. Platz)

Die SSD schafft 3200MB/s Lesen und 3000MB/s Schreiben, der Touch-ID-Sensor ist sehr flink und die Kamera für FaceTime ist tatsächlich etwas besser geworden. Bei so einem kleinen Objektiv kann man auch keine Wunder erwarten… Es reicht für die meisten Video-Konferenzen.

Eine Woche nach Apples „One More Thing“ Event. Eine Zusammenfassung.

Das November-Event „One More Thing“ vom 10.11.2020 hatte es in sich. Es hat in knackigen 48 Minuten ein kleines Feuerwerk an Infos rund um das Thema Apple Silicon geliefert, und damit meinen wir Apple hat geliefert!

Apples neuer Prozessor grafisch dargestellt.

M1 heisst die neue kleine Wunderwaffe für die kommenden Generationen neuer Macs. Apple hat damit auf einen Schlag drei Macs mit diesem M1-Prozessor ausgestattet. Die Brot-und-Butter-Maschine MacBook Air, das MacBook Pro 13″ und den Mac mini.

Viele haben nach der Vorstellung sich erst ein Mal skeptisch bezüglich der doch sehr hohen Geschwindigkeitsvorteile der neuen M1-Macs gezeigt. Deshalb haben wir eine Woche ins Land laufen lassen. Es hat sich gelohnt. Die ersten echten Tests aus der Pressewelt trudeln ein, und sie sind eines, alle durchwegs positiv und überrascht über die Leistung und Sparsamkeit der neuen Maschinen.

Apples neuer M1 real dargestellt

Die Zahlen die Apple genannt hatte, sind korrekt und übertreffen bei weitem die meisten Intel-Prozessoren. Besonders deutlich wird die Übermacht von Apples eigenen CPUs in Sachen Leistung vs. Energiehunger. Der M1-Prozessor ist ein wahrer Asket. Er verbraucht kaum Energie bei unglaublich hoher Rechenleistung.

Diese Kurve ist keine Fiktion. Apple hat die beste CPU-Leistung per Watt.

Dies ist auch das was die Konkurrenz richtig alt aussehen lässt. Es ist fast so wie ein Beschleunigungstest von V8 PS-Monstern gegenüber einem Tesla. Die althergebrachte Technik hat in so vielen Punkten das nachsehen. Besonders klar wird es, wenn ein MacBook Pro 13 für knapp 1500€ einen MacPro mit Xeon-CPU für 6000€ das Fürchten lehrt.

Bei TechCrunch findet man einen sehr lesenswerten Artikel über die Übermacht der neuen Macs und was in Ihnen noch an großartigem Potential in der Zukunft schlummert. Mit diversen aussagekräftigen Informationen und ein paar beeindruckenden Benchmarks.

Offiziell: Apple Event am 10. November „One more thing“!

Endlich wissen wir mehr über das dritte und besonders spezielle Event von Apple. Nicht am 17. November wie gemutmaßt, sondern bereits eine Woche früher, wird das Apple Event im November stattfinden.

Vermutung für die bunten Farben, es könnte wieder ein farbiges Apple Logo geben!

Das besondere daran, der Titel der Veranstaltung lässt auf richtig große Kracher hoffen. „One more thing“ war immer ein Ausspruch von Steve Jobs, wenn er so legendäre Produkte wie den iPod, iPhone, MacBook Air, oder zuletzt iPad vorstellte.

Daher haben wir große Erwartungen von dem Event und hoffen, dass Apple uns tolle neue Produkte in Form von Apple Silicon Macs, AirTags und macOS 11 Big Sur en Detail vorstellen wird. Wir sind schon gespannt und zählen die verbleibenden Tage bis zum Event.

Es findet wie immer um 19 Uhr unserer Zeit statt und wird über die üblichen Kanäle gestreamt.