HomePod und Siri-Probleme

Letzter Zeit mehren sich Probleme mit HomePods, Siri, AppleTV und Co. Das Problem ist nicht partout Apples, sondern auch die Infrastruktur in den eigenen vier Wänden. Nämlich die Netzwerk-Router, die Mesh-Unterstützung bei vielen Geräten führt dazu, dass die Geräte andauernd Ihre IP-Adressen ändern und auch Pakete durch den Router nicht priorisiert gesendet werden.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass alle Probleme der Vergangenheit angehören, wenn man die IP-Adressen im Mesh-Netzwerk den einzelnen Geräten im selbigen fest zuweist. Wie man das bei AVM-Fritzboxen einstellt, haben wir bereits in der nachfolgenden Anleitung gegeben:

Tipp: HomePod Konfiguration dauert ewig lange!

Die Home.app ist praktisch, weil man darin ganz viele Geräte steuern kann, darunter lassen sich auch die HomePods eben dort konfigurieren und auch mit neuen Updates aufspielen.

In letzter Zeit häufen sich aber Probleme besonders im deutschsprachigen Raum, dass die Konfiguration der HomePods mitunter gefühlt Tage dauert. Was ist da los? Hat Apple einen Bug in der Home.app oder sind gar die Apple Server down?

Diesem Problem sind wir auf die Schliche gekommen. Apple hat da kaum Schuld dran. Vielmehr sind manche Router mit eingeschaltetem Mesh das Problem!

Und jetzt kommt die Krux! In Deutschland gibt es sehr viele AVM Fritzboxen im Einsatz! Diese wiederum verwenden das Mesh und dieses ist nicht abschaltbar. Besonders bei den neueren Geräten oder neueren Firmware-Versionen.

Was also tun? Es gibt einen sehr einfachen Trick, das Problem zu beseitigen.

  • verbinden Sie sich mit der Fritzbox, in dem Sie den nachfolgenden Link klicken fritz.box -> wenn sich hiermit die Konfigurationsmaske des Routers nicht öffnen lässt, geben Sie die dazugehörige IP-Adresse in der URL-Zeile von Safari ein (standardmäßig ist es die IP-Adresse 192.168.178.1).
  • klicken Sie auf den Punkt Heimnetz
  • klicken Sie auf Netzwerk
  • klicken Sie anschließend auf das Stiftsymbol neben dem Gerät (im Beispiel „HomePod 2„)
  • Nun setzen Sie noch das Häkchen bei der Option „Diesem Gerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen.“

Fahren Sie fort mit weiteren Geräten in Ihrem Netzwerk wie oben beschrieben fort. Danach starten Sie die Fritzbox neu, indem Sie das Menü „System > Sicherung“ aufrufen und den Reiter „Neustart“ anklicken. Dort klicken Sie auf die blaue Fläche „Neustart„. Nun sollten nach dem Neustart alle Geräte sich wesentlich schneller aktualisieren und auch andere mit Mesh verbundenen Probleme der Vergangenheit angehören.

So wechselt man die Batterie im Apple AirTag!

Dieses Video zeigt, wie einfach man die Knopfzellen-Batterie (CR 2032) im Apple AirTag austauscht. Laut Apple soll so ein AirTag mit einer Batterie ein Jahr lang funktionieren und bei schwacher Batterie durch Benachrichtigung zum Austausch der Batterie auffordern. Das ist aktuell, das erste Apple Produkt seit sehr langer Zeit, das auf die Nutzung von herkömmlichen Batterien (Knopfzellen) setzt. Es hat keine Akkus und ist auch nicht wiederaufladbar durch Induktion oder ähnliches.

So einfach kann die Knopfzellen-Batterie im AirTag getauscht werden.

M1-Macs auf Werkszustand zurücksetzen und Firmware erneuern mithilfe des Apple Configurators (DFU-Modus)!

Die neuen M1-Macs bergen viele Geheimnisse. So ist beispielsweise kaum bekannt, dass man jeden M1-Mac mit einem entsprechenden anderen Mac reparieren und sogar verbessern kann. Hierzu benötigt man lediglich den kostenlosen Apple Configurator 2, einen anderen lauffähigen Mac und ein passendes USB-C auf USB-A Kabel oder ein USB-C auf USB-C Kabel.

Danach muss das USB-C Kabel am USB-C-Anschluss des jeweiligen M1-Macs angeschlossen werden (Achtung hier muss man genau beachten welcher der zwei vorhandenen Anschlüsse es sein muss, nur dann klappt das Prozedere!) Es geht immer um den linken USB-C Anschluss.

ACHTUNG: Bevor man das Wiederherstellen, Reparieren und Erneuern beginnt, sollte man ein Backup mit CCC Carbon Copy Cloner (kann 30 Tage kostenlos im vollen Umfang genutzt werden) von der Data-Partition des Macs machen, somit wird gewährleistet, dass alle Programme, Einstellungen und Benutzer für die Wiederherstellung mit nach dem Vorgang wieder verfügbar sind. Bei TimeMachine-Backups werden keine Programme übernommen.

Mac mini M1 vorbereiten



Hier die Schritte die bei allen M1 Macs gleich von statten gehen:

  • Apple Configurator 2 auf dem anderen Mac öffnen
  • Die Macs mit einem USB-Kabel verbinden

    Beim Mac mini gibt es eine andere Vorgehensweise wie bei den Notebooks.
  1. Monitor anschließen, damit man sehen kann, wann der Vorgang zu Ende ist.
  2. Mac mini für mindestens 10 Sekunden vom Stromnetz trennen.
  3. Ein-/Ausschalter gedrückt halten.
  4. Verbindung zum Stromnetz wieder herstellen, während der Ein-/Ausschalter weiterhin gedrückt wird.
  5. Ein-/Ausschalter loslassen. Die Statusanzeige sollte bernsteinfarben leuchten. Der Mac sollte im Apple Configurator 2 erscheinen (DFU).
    Hinweis: Auf dem Bildschirm ist in dieser Zeit keine Aktivität des Mac mini zu sehen.

MacBook Air / MacBook Pro vorbereiten

  1. Ein-/Ausschalter drücken.
  2. Ein-/Ausschalter gedrückt halten, während gleichzeitig die drei folgenden Tasten etwa 10 Sekunden lang gedrückt werden:
    • die rechte Umschalttaste (Shift)
    • die linke Wahltaste (Option)
    • die linke ctrl-Taste (Control)
  3. Die drei Tasten nach 10 Sekunden sofort loslassen, aber weiterhin den Ein-/Ausschalter gedrückt halten, bis der Mac im Apple Configurator 2 erscheint (DFU).
    Hinweis: Auf dem Bildschirm ist in dieser Zeit keine Aktivität des MacBooks zu sehen.

Firmware reparieren und die neueste Version des RecoveryOS installieren

Der Apple Configurator 2
  1. Im Apple Configurator 2 Fenster einen Sekundärklick auf den Mac ausführen.
  2. Danach aus dem Kontextmenü auf „Erweitert“ > „Gerät reparieren“ und „Reparieren“ klicken.
  3. Nun startet die Reparatur der Firmware und der Recovery.
  4. Nach einigen Minuten wird der Mac wieder neustarten. Er befindet sich in einem Fabrikzustand.
  5. Jetzt kann macOS installiert werden und anschließend mithilfe des Migrationsassistenten das Backup auf den Rechner zurückgespielt werden.

Apples AirPods Mac vergriffen!

Die von Apple diese Woche ohne großes Tra-Tra vorgestellten AirPods Max Kopfhörer sind bereits nach kürzester Zeit vergriffen. Die neuen Lieferzeiten betragen zwischen 12 und 14 Wochen(!). Das bedeutet, dass die Kopfhörer bei heutiger Bestellung zum Preis von knapp 600 Euro (noch mit vergünstigter Mehrwertsteuer) erst frühestens im März ankommen.

Das ist die aktuelle Lieferzeit für alle Farbvarianten der neuen Kopfhörer im deutschen Apple Online Store.

Die neuen AirPods Max sind die ersten Apple Over-Ear-Kopfhörer, die zudem die technologien der AirPods Pro mit sich bringen und ein sehr gefälliges Design gepaart mit ein paar faszienierenden Details. Drei möchten wir hier ansprechen.

Die AirPods Max gibt es in diversen Farboptionen.
  1. Die von der Apple Watch bekannte „Digital Crown“ kommt auch bei den AirPods Max zum Einsatz. Als Lautstärkeregler und auch als Steuerelement für die Wiedergabe (Ein Mal klicken Wiedergabe/Pause, zwei Mal klicken einen Titel vorspringen, drei Mal klicken einen Titel zurückspringen.)
  2. Die nahtlos einstellbaren Edelstahlbügel, die an jeder Stelle automatisch einrasten und damit einen perfekten Sitz ermöglichen. Die Kugelgelenke an den Kopfhörermuscheln spielen hier auch eine Rolle um den Perfekten Sitz an den Ohren und somit die beste Abschirmung zu ermöglichen.
  3. Die in den Ohrpolstern und dem Kopfbügel verwendeten Stoffe sind dehnbar und passen sich mit einem Memory-Effekt an den Träger. Dies müsste den Tragekomfort in weitere Sphären bringen. Zudem lassen sich die Ohrpolster austauschen und Apple bietet diese Paarweise als Accessoire dazu. Die Ohrpolster halten und rasten mit der Hilfe von Magneten ein.

MacBook Pro M1 2020 CPU-Test

Wir haben ein MacBook Pro M1 2020 bestellt und es ist diese Woche bei uns eingetroffen. Wir möchten euch die ersten Eindrücke hier kurz zusammenfassen. Vorweg gesagt, Apple hat nicht zu viel versprochen.

Die ersten Benchmarks sind phänomenal. Bei Cinebench R23 haben wir erst nach 8 Minuten Volllast einen leisen Lüfter vernommen. Der ziemlich gelangweilt sich dann auch wieder zu Ruhe begeben hat. Das Gehäuse des MacBook Pro bleibt auch bei längerer Belastung des M1 absolut kalt. Nicht wie bei den Intelvorgängern, wo sich das Alu gerne mal am unteren Gehäuseboden schön warm wie eine Tasse mit heißem Tee anfühlte.

Insgesamt ist das Gerät schnell, eher mit einem iPad Pro vergleichbar. Alle Programme starten sofort, kein einziges Hüpfen der Icons im Dock. Alles fühlt sich flüssig und schnell an. Nachfolgend ein paar Ergebnisse die sich mit den anderen Tests im Netz bestätigen lassen.

Geekbench 5 (Rosetta 2)

Wir haben einen Geekbench 5 in Rosetta 2 gestartet. Es ist also die Leistung die man für emulierte macOS Apps erwarten kann. Die Werte sind schon enorm.

Single CPU 1306Multi CPU 5869

Sie liegen über den Werten eines nativen x86 MacBook Pro 16″ mit einem i7 Prozessor (9750H 2600 MHz (6 cores))

Single CPU 1102Multi CPU 5726

Geekbench 5 (M1 Nativ)

Beim nativ angepassten M1 Geekbench 5 wird die volle Leistung des M1 gemessen. Diese Leistung ist dann noch ein Mal besser als die bereits sehr guten Werte unter Rosetta 2.

Single CPU 1724Multi CPU 7539

Hier schlägt der M1 alle Intel-CPU die Apple bisher verbaut im Single CPU-Test und beim Multi CPU liegt er bei der Leistung eines iMac Pro oder Mac Pro Desktops. Was für ein so kompaktes und mobiles Gerät schier unmöglich erscheint.

Cinebench R23

Beim Cinebench R23 haben wir das MacBook Pro im Akkubetrieb getestet. Hier zeigt sich, dass Apple keine Drosselung bei Akkunutzung verwendet. Der M1 hat wieder unglaubliche Werte geliefert.

Single CPU 1539 (1. Platz)Multi CPU 7780 (7. Platz)

Die SSD schafft 3200MB/s Lesen und 3000MB/s Schreiben, der Touch-ID-Sensor ist sehr flink und die Kamera für FaceTime ist tatsächlich etwas besser geworden. Bei so einem kleinen Objektiv kann man auch keine Wunder erwarten… Es reicht für die meisten Video-Konferenzen.